Praxis für
Naturheilkunde
und
Osteopathie
Physiotherapie Praxis
Eva Mayr Harok M.Sc.



08841-4869680

Physiotherapie Praxis


Praxisspektrum

     -Faszien Distorsion Modell nach Stephen Typaldos

     -Schmerzphysiotherapie

     -Manuelle Therapie

     -Beckenboden Training

     -Atem Therapie

     -Lymphdrainage

     -Dorn- Breuss Therapie

    -Neuromuskuläre Therapie

    -Fuß Reflex Therapie

    -Reflex Zonen Massage

   -Nerven Mobilisation

    -Hand Behandlung

    -Oculo Motorik= Augen Training 

    -Tape-Kinesio Tape

            -Leuko Tape

    -Heisse Rolle

    -Schröpfmassage


Leistungsbeschreibung:
Krankengymnastik (KG):

Krankengymnastische Behandlungstechniken dienen z. B. der Behandlung von
Fehlentwicklungen, Erkrankungen, Verletzungsfolgen und Funktionsstörungen der
Haltungs- und Bewegungsorgane sowie der inneren Organe und des Nervensystems mit
mobilisierenden und stabilisierenden Übungen und Techniken zur Verbesserung der
passiven Beweglichkeit, der Muskeltonusregulierung sowie zur Kräftigung und Aktivierung
geschwächter Muskulatur oder dienen der Behandlung von Folgen
psychischer/psychophysischer Störungen im Bereich der Bewegungsorgane.
Information, Motivation und Schulung des Patienten über gesundheitsgerechtes und auf die
Störung der Körperfunktion abgestimmtes Verhalten (Eigenübungsprogramm) sowie die
Schulung des Patienten und ggf. der betreuenden Person im Gebrauch seiner Hilfsmittel
sind Bestandteil der Leistung.
Vorbereitende und ergänzende Maßnahmen der physikalischen Therapie können in Kombi-
nation zur Erreichung eines Therapiezieles zur Anwendung kommen.
20501 Krankengymnastische Behandlung, auch auf neurophysiologischer Grundlage
als Einzelbehandlung

Definition:
Krankengymnastik umfasst alle Behandlungsmethoden und -techniken unter
Berücksichtigung der neurophysiologischen Kontrollmechanismen am Bewegungssystem
einerseits sowie der funktionellen Steuerungsmechanismen der Organsysteme andererseits,
mit bewusster Ausnutzung der vorhandenen Bahnungs- und Hemmungsmechanismen des
Nervensystems, zur Förderung der sensomotorischen Funktionen.

Therapeutische Wirkung:
- Verbesserung der Funktion funktionsgestörter Gelenke.
- Aktivierung und Kräftigung geschwächter Muskulatur.
- Dehnung verkürzter Weichteilstrukturen.
- Wiederherstellung des Muskelgleichgewichtes.
- Durchblutungsförderung und Entstauung.
- Wirkung auf Herz-Kreislaufsystem, Atmung und Stoffwechselsystem.

Schädigungen/Funktionsstörungen:
- Passive Bewegungsstörungen mit Bewegungsverlust, -einschränkung, -instabilität im
Bereich der Wirbelsäule, der Gelenke, der discoligamentären Strukturen, angeboren
oder erworben (traumatisch, postoperativ, entzündlich, degenerativ, funktionell).
- Aktive Bewegungsstörungen bei Muskeldysbalancen/ -insuffizienz, atrophischen und
dystrophischen Muskelveränderungen, angeboren oder erworben.
- Spastische Lähmungen (cerebral oder spinalbedingt).
- Schlaffe Lähmungen.
- Abnorme Bewegungen/Koordinationsstörungen bei Erkrankungen des zentralen
Nervensystems.
- Schmerzen bei strukturellen Veränderungen im Bereich der Bewegungsorgane.
- Funktionelle Störungen von Organsystemen (z. B. Herz-Kreislauferkrankungen,
Lungen/Bronchialerkrankungen, Erkrankungen des Schließmuskels bzw. der
Beckenbodenmuskulatur).
- Unspezifische schmerzhafte Bewegungsstörungen, Funktionsstörungen, auch bei
allgemeiner Dekonditionierung.

Therapieziel:
- Verbesserung der aktiven Beweglichkeit, Steigerung der Muskelkraft, Ausdauer, Schnell-
kraft.
- Verbesserung der Koordination, der Haltung und des Gleichgewichts.
- Zunahme der passiven Beweglichkeit der Gelenke und der Wirbelsäule.
- Schmerzlinderung.
- Verbesserung der kardiopulmonalen, Kreislauf- und anderer Organfunktionen.
- Beeinflussung der Atmungsmechanik und Atmungsregulation (Atemtherapie).
- Beseitigung oder Verminderung von Fähigkeitsstörungen im tgl. Leben mit Erarbeitung
und der Beherrschung bestmöglicher ökonomischer Bewegungsabläufe.

Leistung:
- Behandlung einzelner oder mehrerer Körperteile entsprechend dem individuell erstellten Behandlungsplan.
- Behandlung von Organfunktionen (z. B. Atemtherapie).
- Behandlung ggf. unter Anwendung von Geräten (z. B. auch Seilzug- und Sequenztrainingsgeräten).
- Anwendung von Massagetechniken im Rahmen der lokalen Beeinflussung von im
Behandlungsgebiet als vorbereitende oder ergänzende Maßnahme der krankengymnastischen Behandlung.
- Ergänzende Beratung im Bezug auf das Krankheitsbild und die Aktivitäten des täglichen
Lebens mit bestmöglicher Erarbeitung und Beherrschung ökonomischer Bewegungsabläufe.

Regelbehandlungszeit:
- Richtwert: 15 Minuten

21201 Manuelle Therapie
Definition:

Von Therapeuten durchgeführter Teil der manuellen Medizin auf der Grundlage der Bio-
mechanik und Reflexlehre zur Behandlung von Dysfunktionen der Bewegungsorgane mit
reflektorischen Auswirkungen. Sie beinhaltet aktive und passive Dehnung verkürzter
muskulärer und neuraler Strukturen, Kräftigung der abgeschwächten Antagonisten und
Gelenkmobilisationen durch translatorische Gelenkmobilisationen. Anwendung einer
gezielten impulslosen Mobilisation oder von Weichteiltechniken. Die krankengymnastische
manuelle Therapie enthält keine passiven Manipulationstechniken von blockierten
Gelenkstrukturen an der Wirbelsäule.

Therapeutische Wirkung:
- Gelenkmobilisation durch Traktion oder Gleitmobilisation.
- Wirkung auf Muskulatur, Bindegewebe und neurale Strukturen.
- Kräftigung abgeschwächter Muskulatur.
- Wirkung auf Gelenkrezeptoren, Sehnen- und Muskelrezeptoren durch Hemmung
oder Bahnung.

Schädigungen/Funktionsstörungen:
- Gelenkfunktionsstörungen, reversibel (sogenannte Blockierung, Hypomobilität,
Hyper- mobilität) mit und ohne Schmerzen.
- Segmentale Bewegungsstörungen der Wirbelsäule.
- (Funktionsstörungen durch Muskelverkürzungen, Sehnenverkürzungen,
Muskelinsuffizienz, -dysbalance, -verkürzung)
- Schmerzen.
- Neural bedingte Muskelschwäche bei peripheren Nervenkompressionen.

Therapieziel:
- Wiederherstellung der physiologischen Gelenkfunktion.
- Wiederherstellung der physiologischen Muskelfunktion.
- Schmerzlinderung bei arthrogenen, muskulären und neuralen Störungen.

Leistung:
- Behandlung aufgrund einer manualtherapeutischen Diagnostik nach einem individuellen
manualtherapeutischen Behandlungsplan. 7
- Schulung in speziellen Gelenk- und Muskelübungen.

Regelbehandlungszeit:
- Richtwert: 15 Minuten.


Weiterbildungsnachweis:
Die unter dieser Position beschriebenen Leistungen können von Physiotherapeuten durchge-
führt und abgerechnet werden, die eine erfolgreich abgeschlossene spezielle Weiterbildung in
Manueller Therapie von mind. 260 Std. mit Abschlussprüfung absolviert haben, die die Anfor-
derungen der Anlage 3 der Rahmenempfehlungen nach § 125 Abs. 1 SGB V erfüllt. Vorausset-
zung für die Abrechnung der Leistung ist die Erteilung einer Abrechnungserlaubnis durchdie
Landesorganisationen der Krankenkassen. Der Qualifikationsnachweis über die erfolgreich
abgeschlossene Weiterbildung ist den Landesorganisationen der Krankenkassen rechtzeitig zu
übermitteln, damit diese rechtzeitig vor der Abrechnung eine Abrechnungserlaubnis erteilen
können. Diese erfolgt dann rückwirkend zum Tag der Antragstellung.

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